Stromversorgung wie ein Schweizer Taschenmesser

Veröffentlicht am Donnerstag 05 Dezember 2024

Vor einigen Jahren trat DENS als Pionier für nachhaltige Energielösungen auf den Markt. Der Hydrozine-Generator erregte viel Aufmerksamkeit, dann kamen die mobilen Batteriesysteme Powerhub. Hinter den Kulissen arbeitet das junge Unternehmen an einem dritten Standbein: DENS Powertrains, entwickelt für Hersteller von Bau- und Erdbewegungsmaschinen.

DENS ist mit Powertrains weiterhin Vorreiter

Für DENS geht es schnell voran, sagt Geschäftsführer und Gründer Max Aerts. Und zwar so schnell, dass bereits über eine Erweiterung der erst im letzten Jahr bezogenen Geschäftsräume in Helmond nachgedacht wird. Dies wurde bereits bei der Fertigstellung berücksichtigt, weshalb beim Bau von einer Modulbauweise ausgegangen wurde. Wenn nötig, kann eine Halle angeklebt werden.

Dieser modulare Charakter sei charakteristisch für die DENS, sagt Aerts. „Im Prinzip sind alle unsere Energielösungen auf diese Weise aufgebaut. Die Powerhubs bestehen aus einer Reihe von Basisteilen: Den Batteriemodulen, dem Wechselrichter und Transformator, der Benutzerschnittstelle und dem/den Ladegerät(en). So können wir je nach den Bedürfnissen des Kunden endlos variieren. So können wir eine individuelle Anpassung mit großer Konfigurationsfreiheit liefern, während es sich im Kern immer noch um ein Standardprodukt handelt.“

Schweizer Armeemesser

Aerts zeigt ein aktuelles Projekt von DENS: ein Powerhub für das Boden-, Straßen- und Wasserbauunternehmen Martens en Van Oord. Für sie baute DENS ein mobiles Batteriesystem mit vier CCS2 DC-Ladegeräten, von denen eines ein wassergekühltes Ladegerät mit einer Kapazität von 360 kWin einem Zwanzig-Fuß-Container war. „Wir können eine kundenspezifische Maschine bauen, aber auch ein Schweizer Taschenmesser“, skizziert Aerts. „Da neben dem Laden von Maschinen über das integrierte Ladegerät auch das Laden des mobilen Batteriesystems über einen CCS2-Anschluss oder Powerlocks möglich ist, kann man diesen Powerhub auch zur Erhöhung des Netzanschlusses bei Netzengpässen oder zum Einstieg in den Ausgleichsmarkt nutzen.“

Antriebe

Neben dem Powerhub und dem Hydrozine-Generator hat DENS einen dritten Zweig entwickelt. DENS Powertrains stellt eine OEM-Linie (Official Equipment Manufacturer) von Batterien her, die von den Herstellern selbst in Maschinen eingebaut werden. „Auch hier nutzen wir unsere Stärke, nämlich den modularen Charakter unserer Batterien, so dass die DENS Powertrains standardmäßig in die unterschiedlichsten Maschinen eingebaut werden können“. So ist DENS zum Beispiel eine Partnerschaft mit Fundex, einem Hersteller von Fundamentmaschinen, eingegangen. Weitere Interessenten sind vorhanden. „Die Nachfrage nach Batteriemodulen als Alternative zu Verbrennungsmotoren ist größer geworden, als wir gedacht haben“, sagt Aerts. „Die technische Entwicklung schreitet rasant voran, und was vor einigen Jahren noch unrentabel war, ist heute schon tägliche Praxis“.

Entwicklung

Der Hydrozine-Generator ist die Grundlage von DENS. „Hinter den Kulissen entwickeln wir ihn in rasantem Tempo weiter. Unser Ziel ist es, unsere derzeit noch batteriegestützten Antriebe in einigen Jahren auf eine mobile Anwendung unseres Hydrozine-Generators zu stützen.“ Es gibt also noch viel zu tun, aber bei DENS ist man dem nicht abgeneigt. „Mehr als sechzig Prozent unserer Arbeit basiert auf der Entwicklung. Wir können fast alles selbst herstellen. Und wir suchen Leute, sowohl für die Produktion als auch für die Serviceabteilung. Denn unser Wissen ist unsere Stärke.“

 

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